Diskussionsverantaltungen & Open Decks

Feat. Fem im Conne Island und Institut fuer Zukunft
12/05/2017 // 18:00/20:00 // Conne Island
free entry
//PANEL1
/18:00
Gendered Identity in Club Culture (TBA)
Moderation: Jordan Davidson (Balance Festival Co-Founder, Booking Agent, Curator)
/SIREN (DJ&Promoter collective from London, UK)
/Hannah Christ (Femdex, DJ & Promoter from Vienna, AT)
/Ande (Co-Programmer of Ableton Loop Summit, Producer & Artist from Berlin)
Dieses divers besetzte Panel widmet sich den weit gefassten Fragen um Identität in der gegenwärtigen Clublandschaft. Durch die breit gefächerten Perspektiven, Ursprünge und Erfahrungen aus unterschiedlichen europäischen Metropolen und nonkonformen Identitäten wird die Diskussion Stimmen zusammenbringen, um sich über soziale Kämpfe, accessibility, kommerzielle Vereinnahmung und Widerstand auszutauschen.
Das Panel wird präsentiert von Balance Club / Culture Festival, Institut fuer Zukunft in Kollaboration mit Conne Island und Kulturraum e.V.
Das Panel wird in englischer Sprache gehalten.

//PANEL2
/20:00
Moderation: Charlotte Eifler (DJ, Producer, Girlz Edit, Cobra Netzwerk)
/Hang Aoki (Killekill & Futura Booking Agency, Krake Festival PR, ://about blank)
/Wiebke Magister (IO, IfZ Resident Booking, Promoter)
/Aiko Okamoto (VJ, DJ, MEETUP Berlin, Female:Pressure)
/Mo Loschelder (RBMA, Heroines of Sound, Female:Pressure, Media Loca)
Auf dem Podium wird mit verschiedenen Vertreterinnen aus dem Veranstaltungsbereich der elektronischen Pop- und Clubkultur die genderbezogene Rollenverteilung im Musikbusiness auf den Prüfstand gestellt. Welche Rolle nehmen Frauen* bei Agenturen, im Booking und im Bereich der Organisation von Veranstaltungen ein? Gibt es vorurteilsbehaftete geschlechtstypische Aufgabenfelder? Wenn ja, wie können diese überholten Rollenbilder aufgebrochen werden?
After: Open Decks im Frauen*-DJ-Proberaum // Conne Island


Ort: Conne Island
Termin: 12.05.2016
Beginn: 18:00 Uhr
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RAW CHICKS.BERLIN

Feat. Fem im Conne Island und Institut fuer Zukunft
Der Dokumentarfilm RAW CHICKS.BERLIN zeigt elf facettenreiche Porträts internationaler, in Berlin lebender Musikproduzentinnen. Das musikalische Spektrum reicht dabei von experimenteller, über noise-basierte elektronische bis hin zur elektro-akustischen Musik.
Regisseurin Beate Kunath gibt einen Einblick in die vielfältige und lebendige zeitgenössische Musikszene Berlins und setzt sich mit den Lebens- und Erfahrungswelten von Frauen innerhalb dieser Szene auseinander. Im Anschluss besteht die Möglichkeit mit ihr über die Thematik und den Film zu sprechen.
Featured artists: ANNA BOLENA, ELECTR°CUTE, ERCKLENTZ NEUMANN, KRITZKOM, KSEN., KYOKA, HITHERTOO, MIMICOF, RONA GEFFEN, SILNAYE & ZIÚR
https://www.facebook.com/rawchicks.berlin/
Trailer: https://vimeo.com/199816861
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Mit der ersten Veranstaltungsreihe von Feat. Fem im Conne Island und Institut fuer Zukunft möchten wir das Selbstbewusstsein und die Präsenz von Frauen* in der Clubkultur stärken. Wir ermutigen, sich in Workshops mit DJ, VJ und Musikproduktion auszuprobieren, zeigen einen Film über internationale Musikproduzent*innen in Berlin und diskutieren in zwei Panels über Arbeitsstrukturen, Diversität und Geschlechterollen. Auch das gemeinsame Rumhängen und Feiern soll nicht zu kurz kommen, dafür laden wir zu einer Klubnacht ins Conne Island ein. Love music, support feminism!


Ort: Institut für Zukunft (Kohlrabizirkus / An den Tierkliniken)
Termin: 04.05.2016
Beginn: 20:00 Uhr
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WORKSHOPS&EMPOWERMENT

Feat. Fem im Conne Island und Institut fuer Zukunft //WORKSHOPS&EMPOWERMENT

Mit der ersten Veranstaltungsreihe von Feat. Fem im Conne Island und Institut fuer Zukunft möchten wir das Selbstbewusstsein und die Präsenz von Frauen* in der Clubkultur stärken. Wir ermutigen, sich in Workshops mit DJ, VJ und Musikproduktion auszuprobieren, zeigen einen Film über internationale Musikproduzent*innen in Berlin und diskutieren in zwei Panels über Arbeitsstrukturen, Diversität und Geschlechterollen. Auch das gemeinsame Rumhängen und Feiern soll nicht zu kurz kommen, dafür laden wir zu einer Klubnacht ins Conne Island ein. Love music, support feminism!

VJ Workshop
w/ Mari & Juli
22.04.2017 // 12:00 // Institut für Zukunft
Anmeldung: girlz-edit@conne-island.de
Betreff: VJ 1

Einführung in die Grundlagen von VJing und dem VJ-Programm Modul8.

Der Workshop bietet euch einen Überblick zu den Basics des Vjing, eine Einführung in die Software Modul 8, sowie Anregungen zum Erstellen und Bearbeiten von eigenem Videomaterial. Dafür könnt ihr gern eigenes Material mitbringen, wir stellen aber auch welches zur Verfügung. Zum Schluss zeigen wir Euch, wie neben dem Projizieren auf 4:3 oder 16:9 Formate Videomaterial auf verschiedene Formen „gemapped“ werden kann.

Voraussetzungen: Für die Teilnahme benötigt ihr neben der Anmeldung ein paar Kopfhörer und einen Mac-Rechner mit der VJ Software Modul8. Die Demo gibt es kostenlos unter: http://www.modul8.ch/demo_download
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DJ (CD, USB, Vinyl) Workshops
w/ Carina Posse (DJ, Analogsoul Rec.)
22.04.2017 // Einführung (DJ 1) // 14:00 // Conne Island
29.04.2017 // Aufbau (DJ 2) // 14:00 // Conne Island
Anmeldung: girlz-edit@conne-island.de
Betreff: DJ 1 und/oder DJ 2
Ihr bekommt das kleine 1x1 des Auflegens erklärt: Aufbau und Funktion des DJ Sets, Anlage, Mixer, sowie Platten- und CD-Spieler. Im weiterführenden Workshop könnt ihr euer Wissen vertiefen und verschiedene Tricks und Kniffe des Beatmatching lernen.
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Ableton Producing Workshops
w/ supaKC (noisy answer)
06.05.2017 // Einführung (Prod 1) // 14:00 // Conne Island
20.05.2017 // Aufbau (Prod 2) // 14:00 // Conne Island
Anmeldung: girlz-edit@conne-island.de
Betreff: Prod 1 und/oder Prod 2
Im ersten Workshop werdet ihr in die Grundlagen der Produktionssoftware Ableton Live eingeführt. Im weiterführenden Workshop wird auf das Wissen aus dem Ersten aufgebaut, sodass ihr mit einem ersten eigenen Beat nach Hause geht.
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Alle Workshops sind offen für Frauen, Trans- und Interpersonen.
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Ort: Institut für Zukunft (Kohlrabizirkus / An den Tierkliniken)
Termin: 22.04.2016
Beginn: 12:00 Uhr
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Ein Abend Schernikau

Ein Abend Schernikau Eröffnet wird der Abend mit einem Vortrag, anschließend wird es eine Revue geben und zum Abschluß Party... wenn ihr sicher gehen wollt einen der 180 Sitzplätze zu bekommen, dann schickt ne mail an schernikaurevue@linxx.net. 19Uhr Schernikaus Schönheit. Die Ästhetik der Oberfläche in Ronald M. Schernikaus Theaterstück "Die Schönheit": Der Vortrag schlägt eine Lektüre von Ronald M. Schernikaus Theaterstück Die Schönheit und dessen Uraufführung durch das Tuntenensemble Ladies Neid 1987 vor. Ausgehend von den Reflexionen zur Ästhetik in seinen Essays wird versucht, die spezifische Spannung der Schernikauschen Ästhetik zwischen Pop und Pulp auf der einen und der literarischen Tradition auf der anderen Seite zu fassen. Dabei wird gerade auch nach den Möglichkeiten einer Ästhetik der Tunte gefragt, die, so die These, Stücktext und Uraufführung der Schönheit sowohl erproben als auch reflektieren. Benedikt Wolf ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Forschungsstelle Kulturgeschichte der Sexualität am Institut für deutsche Literatur der Humboldt Universität zu Berlin. 21Uhr Die Schernikau-Revue die revue ist eine mischung aus politischer bildung und frivoler abendgestaltung. im mittelpunkt steht schernikau und dessen im buchhandel nachwievor verfügbare titel(kleinstadtnovelle, tage in l; königin im dreck; so schön). 25 Jahre nach dem Tod des Dichters, Kommunisten und Schwulen Ronald M. Schernikau gleitgelen die beiden Terrortunten Kuku Schrapnell und Fabina Fabulös durch einen Abend voller Spaß, Musik und Perversitäten. Werke von Schernikau werden natürlich auch gelesen. "Die Dummheit der Kommunisten halte ich für kein Argument gegen den Kommunismus." Im Anschluß (ab23Uhr) ist Spazz...also Möglichkeit mit allen Beteiligten gemeinsam auf dem danceflour (ab)zustürzen ♥

Ort: Institut für Zukunft (Kohlrabizirkus / An den Tierkliniken)
Termin: 30.03.2016
Beginn: 19:00 Uhr
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Der Mann in der Revolte

Zur Vertonung subversiver Männlichkeiten - Gemeinsamkeiten und Unterschiede in den Geschlechterverhältnissen von Hardcore und Jazz" Vortrags-Streitgespräch und Diskussion mit Martin Niederauer und Philipp Lorig Hardcore und Jazz in einer Veranstaltung gemeinsam zu verhandeln, mag auf den ersten Blick als eine bemühte Konstruktion erscheinen. Was haben diese beiden Musikrichtungen, oder sagen wir Subkulturen schon gemeinsam? Sowohl ihr sozialgeschichtlicher als auch ihr musikalischer Entstehungskontext könnte kaum unterschiedlicher sein. Ganz abgesehen davon, dass sich Hardcore ganz anders anhört als Jazz, Jazz an anderen Orten stattfindet als Hardcore etc. Von diesen unüberbrückbaren Unterschieden abgesehen, gibt es auf den zweiten Blick aber auch Gemeinsamkeiten. Hardcore und Jazz werden gerne als subversive Subkulturen verstanden, mit einem auf Solidarität basierendem Szeneverständnis und einer Politik, die den herrschenden Verhältnissen (mal mehr mal weniger) kritisch gegenübersteht oder diese sogar entschieden ablehnt. Eine weitere und oftmals unberücksichtigte Gemeinsamkeit ergibt sich, wenn man einen Blick auf die Geschlechterverhältnisse wirft. Denn bei aller Subversion sind Jazz und Hardcore „traditionell“ männlich-heteronormativ dominiert und gehen mit bestimmten Männlichkeitsentwürfen einher, die bei Fans wie auch Musikern zu finden sind. Es scheint sich demzufolge zu lohnen, Jazz und Hardcore miteinander zu vergleichen und zu fragen, wo die Gemeinsamkeiten und Unterschiede von männlichen Identitäten und ihren (sub-)kulturellen Ausdrucksformen liegen? Wie genau wird Männlichkeit in diesen Subkulturen produziert und reflektiert? Was hat Straight Edge mit Männlichkeit zu tun? Oder wie wird Männlichkeit in einer Jam Session verhandelt? Mit Bezug auf Raewyn Cornells Theorie der „Masculinities“ versuchen Martin Niederauer und Philipp Lorig diese und weitere Fragen in einem Streitgespräch zu beantworten. Philipp Lorig und Martin Niederauer sind Soziologen, die zu Hardcore und Jazz geforscht haben. In ihrem Vortrag werden sie auf Videos, Platten, Interviews und teilnehmende Beobachtung zurückgreifen.

Ort: Institut für Zukunft (Kohlrabizirkus / An den Tierkliniken)
Termin: 02.03.2016
Beginn: 19:00 Uhr
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Das Sprechen über den Islam zwischen notwendiger Kritik und dem Vorwurf des Rassismus

Das Sprechen über den Islam (Floris Biskamp) Das Sprechen über den Islam zwischen notwendiger Kritik und dem Vorwurf des Rassismus Teil II: „Das Sprechen über den Islam zwischen antimuslimischem Rassismus und demokratischer Kritik“ (Floris Biskamp) Eigentlich als Podiumsdiskussion mit beiden Referenten geplant, nun aus terminlichen Gründen in zwei kurz aufeinander folgende Veranstaltungen getrennt. Unser Anspruch ist, das Kind beim Namen zu nennen, ohne die Fallstricke und Dilemmata der Islamkritik außer Acht zu lassen. Egal, ob der Anlass islamistische Terroranschläge, das islamische Kopftuch in Schulen oder der Bau einer Moschee in der Nachbarschaft ist – immer wieder taucht in den allgegenwärtigen ‚Islamdebatten‘ dasselbe Dilemma auf: Auf der einen Seite gibt es ein immer sichtbarer werdendes Ressentiment gegen Islam und Muslim_innen, das auch zu Diskriminierung und Gewalt gegen diese Minderheit führt. Auf der anderen Seite gibt es auch in Europa weit verbreitete Auslegungen des Islam, die aus demokratischer Perspektive Gegenstand der Kritik sein müssen – insbesondere zu nennen sind islamistische Gewalt, religiös begründeten Antisemitismus und patriarchalische Geschlechternormen. Im Vortrag wird es darum gehen, die Probleme auf beiden Seiten zu benennen und herauszuarbeiten, wie sich demokratische Kritik in diesem Dilemma verhalten kann, wie diese Debatten in Alltag und Politik zu führen wären, um weder die Probleme im Islam zu ignorieren noch den antimuslimischen Rassismus zu reproduzieren. Floris Biskamp ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Uni Kassel. Er ist Autor des Buches „Orientalismus und demokratische Öffentlichkeit. Antimuslimischer Rassismus aus Sicht postkolonialer und neuerer kritischer Theorie“ (2016). Er schreibt u.a. für Konkret, Jungle World und Publikative.org. Die Veranstaltung wurde gemeinsam mit dem Leipziger Bündnis gegen die Irandelegation (https://www.facebook.com/lestopthebomb/) organisiert. Wir bedanken uns ebenfalls für die freundliche Unterstützung der Fachschaftsräte Jura, Geschichte und Orientalistik der Uni Leipzig

Ort: Institut für Zukunft (Kohlrabizirkus / An den Tierkliniken)
Termin: 30.01.2016
Beginn: 19:00 Uhr
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Das Sprechen über den Islam zwischen notwendiger Kritik und dem Vorwurf des Rassismus

Warum wir über den Islam nicht reden können (Sama Maani) „Warum wir über den Islam nicht reden können“ (Sama Maani) Eigentlich als Podiumsdiskussion mit beiden Referenten geplant, nun aus terminlichen Gründen in zwei kurz aufeinander folgende Veranstaltungen getrennt. Unser Anspruch ist, das Kind beim Namen zu nennen, ohne die Fallstricke und Dilemmata der Islamkritik außer Acht zu lassen. Heute scheint auch der Weltoffene, wenn es um Fremde geht, nicht ohne ausdrückliche Betonung von deren Zugehörigkeit zu einer 'anderen Kultur' auszukommen. Mehr noch: Als Mensch mit Migrationshintergrund wird der Fremde seine Zugehörigkeit zu einer 'fremden Kultur' auch in den Folgegenerationen nicht los. Welches Konzept von Gesellschaft steckt hinter der Inflation des Begriffs 'Kultur' in der aktuellen Debatte ('fremde Kultur', 'unsere Kultur', 'Leitkultur', 'Multikulturalität' etc.)? Welche Art Unterschiede sollen 'kulturelle' Unterschiede denn sein? Gelten für Angehörige 'anderer Kulturen' andere Maßstäbe hinsichtlich Demokratie, Freiheit und Recht? In seinem Vortrag plädiert Sama Maani eindrücklich dafür, derartigen Kulturzuschreibungen den Respekt zu verweigern. Sama Maani ist Psychoanalytiker und lebt in Wien. Er ist Autor des Buches „Respektverweigerung: Warum wir fremde Kulturen nicht respektieren sollten. Und die eigene auch nicht“ (2015). Die Veranstaltung wurde gemeinsam mit dem Leipziger Bündnis gegen die Irandelegation (https://www.facebook.com/lestopthebomb/) organisiert. Wir bedanken uns ebenfalls für die freundliche Unterstützung der Fachschaftsräte Jura, Geschichte und Orientalistik der Uni Leipzig

Ort: Institut für Zukunft (Kohlrabizirkus / An den Tierkliniken)
Termin: 25.01.2016
Beginn: 19:00 Uhr
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Der Mann in der Revolte

Der konkrete Mann. Oder: Soll man Männer als Männer kritisieren? Veranstaltungsreihe: Der Mann in der Revolte - Zur Kritik gegenwärtiger Männlichkeitsentwürfe »Der konkrete Mann – oder: Soll man Männer als Männer kritisieren? Szenisches Streitgespräch über das Alltagsleben als feministisches Kampffeld« Szenische Lesung und Diskussion mit outside the box. Zeitschrift für feministische Gesellschaftskritik Die outside the box ist eine Ende 2008 in Leipzig gegründete Zeitschrift, die sich einer umfassenden Gesellschaftskritik mit feministischem Fokus verschrieben hat. http://outside-mag.de/

Ort: Institut für Zukunft (Kohlrabizirkus / An den Tierkliniken)
Termin: 19.01.2016
Beginn: 19:00 Uhr
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Gegenkrach:

Atonal | Funktional: Moritz von Oswald, Hegemann uvw Veranstaltungsreihe: Gegenkrach
Atonal | Funktional Eine Sound-Rundreise vom und zum Berlin Atonal via DDR-Subkultur, Detroit, Fischbüro, UFO und Tresor DJs Moritz von Oswald (Basic Channel, Tresor, Honest Jon´s/ Berlin) Bird (Kiekebusch, Al-Haca/ Berlin) Subkutan (vertigo, ifz) LIVE Full Zero, A / V Performance von Ulf Langheinrich Autopsia (Illuminating Technologies/ Prag) TALK Dimitri Hegemann (Tresor, Berlin Atonal/ Berlin) Ein Abend aktiv lebender Legenden. Dimitri Hegemann ist eine Schlüsselfigur der Kontinuität von Industrial hin zu heutiger Klubkultur. Ein Weg, den er vor allem von 1982 bis 1990 mit den Berlin Atonal-Festivals ebnete, das Test Dept, Psychic TV oder die Genialen Dilletanten Westberlins aufbot,später aber auch elektronische Dance-Acts wie 808 State. Der über den Kellerklub UFO zum 1991 gegründeten Tresor und zum gleichnamigen Label führte, das für die Brücke zu Detroit-Techno steht. Heute betreibt das Kraftwerk Mitte, Heimstätte des Tresor, aber auch seit 2013 Ort der neuen Berlin Atonal-Festivals. Mit ihm auf ein Techno/House-Set kommt Moritz von Oswald, der einen von Post Punk ausgehenden und Techno mit Dub verbindenden Weg von Palais Schaumburg über 3MB, Maurizio, Basic Channel oder Rhythm & Sound hin zum eigenen Trio absolvierte. Tusch! Dazwischen gibt es radikale audiovisuelle Kunst mit Autopsia aus Prag, gegründet 1980 nahe Novi Sad in Jugoslawien,und der „Full Zero“-Performance von Ulf Langheinrich aus Dresden. Empfohlen von GROOVE-Magazinund testcard Unterstützt von Buchhandlung drift Das Projekt „Gegenkrach!” wird gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen. Eine Produktion in Kooperation mit friends of dresden contemporary art e. V. (D.C.A.), DAVE Dresden Audio Visual Experience – Festival für Clubkultur und DS-X.org | depart. Das audio-visuelle Performanceprojekt »Full Zero« von Ulf Langheinrich wird gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, der Landeshauptstadt Dresden sowie der Ostsächsischen Sparkasse Dresden – PS-Lotterie- Sparen. https://gegenkrach.wordpress.com/ http://tresorberlin.com/ http://www.berlin-atonal.com/ http://autopsia.net/ www.ulflangheinrich.com

Ort: Institut für Zukunft (Kohlrabizirkus / An den Tierkliniken)
Termin: 16.12.2016
Beginn: 20:00 Uhr
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Der Mann in der Revolte

Hegemoniale Männlichkeit und völk. Nationalismus (Philipp Berg) Veranstaltungsreihe: Der Mann in der Revolte - Zur Kritik gegenwärtiger Männlichkeitsentwürfe »Hegemoniale Männlichkeit und (heutiger) völkischer Nationalismus. Eine soziologische und sozialpsychologische Perspektive« Vortrag und Diskussion mit Philipp Berg Über gegenwärtige völkisch-nationalistische Bewegungen, wie Pegida sowie diverse Ableger ist bekannt, dass Männer eher dazu neigen sich diesen Bewegungen anzuschließen. Auch an den entsprechenden Demonstrationen nehmen überwiegend Männer teil. Doch wird dies als Element in Bezug auf den Feinbildungsprozess und die Motivation sich Pegida anzuschließen kaum berücksichtigt. So wird im Vortrag vor dem Hintergrund einer soziologischen und sozialpsychologischen Perspektive darauf eingegangen, dass sich aus einer Abwehr weiblicher Selbstanteile durch männlich-hegemoniale Sozialisationserfahrungen - die jedoch, z.B. in der Arbeitswelt, zunehmend obsolet werden - ein Maskulinismus und Antifeminismus heraus bilden kann, der als affektives und ideologisches Bindeglied an völkisch-nationalistische Ideologien und Bewegungen wie Pegida nicht unterschätzt werden darf, aber auch keineswegs ein neues Phänomen ist. Philipp Berg ist Lehrbeauftragter am FB Gesellschaftswissenschaften und Soziale Arbeit der Hochschule Darmstadt und Mitglied in der Forschungswerkstatt Tiefenhermeneutik. Zu seinen Arbeitsschwerpunkten gehören die Themen Autoritarismus und autoritärer Charakter, Antisemitismus und Soziologie & Sozialpsychologie neuer rechter Bewegungen.

Ort: Institut für Zukunft (Kohlrabizirkus / An den Tierkliniken)
Termin: 15.12.2016
Beginn: 19:00 Uhr
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Der Mann in der Revolte

Der Hass der Männer auf Frauen und Schwule (Andrea Trumann) Veranstaltungsreihe: Der Mann in der Revolte - Zur Kritik gegenwärtiger Männlichkeitsentwürfe »Der Hass der Männer auf Frauen und Schwule« Vortrag und Diskussion mit Andrea Trumann Gewalt und Hass gegen Frauen und Schwule ist in unserer Gesellschaft an der Tagesordnung. Die Zivilisation der bürgerlichen Gesellschaft, die solche verurteilt, scheint nur eine dünne Decke zu sein, die jederzeit zerreißen kann. In der Veranstaltung soll aufgezeigt werden, inwieweit beides zusammenhängt und was der genaue Inhalt dieses Hasses ist. Dieser – so die These – begründet sich nicht so sehr in der Natur des Mannes, sondern in der bürgerlich-kapitalistischen Ordnung und wie sie sich durch das Subjekt vermittelt. Andrea Trumann ist als Sozialpädagogin tätig und schreibt unter anderem zu den Themen Feminismus und Kapitalismuskritik. Sie ist Autorin des Standardwerks »Feministische Theorie. Frauenbewegung und weibliche Subjektbildung im Spätkapitalismus« (2002).

Ort: Institut für Zukunft (Kohlrabizirkus / An den Tierkliniken)
Termin: 08.12.2016
Beginn: 20:00 Uhr
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Der Mann in der Revolte

Antifa und Männlichkeit Workshop: DWie kann männlicher Dominanz in Antifa-Gruppen entgegnet werden kann – und wie Antifa-Arbeit auch nach Außen antisexistisch wirken? Antifa-Politik soll in dem workshop kritisch und solidarisch reflektiert werden. Wir werden gemeinsam Perspektiven für antisexistische Antifa-Politik entwickeln. Zunächst gibt es ein Referat zu kritischer Männlichkeits-Forschung und zur Geschichte von Geschlechterpolitik in der Antifa-Szene. Der Hauptteil der Veranstaltung ist interaktiv gestaltet: Kritik der workshop-Teilnehmenden an Männlichkeit in der Antifa-Szene wird auf Karten geschrieben, sie wird später in der Diskussion die Grundlage bilden. Aus der Kritik heraus sollen Handlungs-Perspektiven entstehen. Es werden Antworten auf die Frage »Wie Kann männliche Hegemonie gestoppt werden?« in Kleingruppen-Diskussionen entwickelt, auf drei Ebenen: Zwischenmenschlich, in Gruppen-Strukturen, in politischen Aktionen. Da die Plätze begrenzt sind, bitten wir Interessierte um eine Anmeldung (Angabe der Personenzahl) unter kulturraum@ifz.me Weitere Informationen findet Ihr unter antifaundmaennlichkeit.wordpress.com Die Veranstaltung wird unterstützt durch den Jugendbildungsbeirat der Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen e.V..

Ort: Institut für Zukunft (Kohlrabizirkus / An den Tierkliniken)
Termin: 07.12.2016
Beginn: 16:00 Uhr
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Der Mann in der Revolte

Die männliche Subjektkonstitution (Rolf Pohl) Veranstaltungsreihe: Der Mann in der Revolte – zur Kritik gegenwärtiger Männlichkeitsentwürfe »Die männliche Subjektkonstitution – Gewalt, Sexualität und die Abwehr des Weiblichen« Vortrag und Diskussion mit Rolf Pohl Auftaktveranstaltung zur neuen Veranstaltungsreihe des Kulturraum e.V. Aus verschiedenen Blickwinkeln widmet sich die Reihe aktuellen Phänomenen und Ausformungen von Männlichkeit, neuem (alten) Anti-Feminismus und der Reproduktion von Männlichkeit auch in den Nischen abseits der Mainstream-Gesellschaft. Als Basis einer Erarbeitung erscheint uns dabei besonders wichtig, unsere Aufmerksamkeit auf den doppelten Charakter in der Konstitution von hegemonialer Männlichkeit zu richten: In Bezug auf Weiblichkeit UND auf andere Männlichkeiten. Für eine fundierte Kritik dieser Beziehungen wollen wir nicht nur theoretische Zugänge zu Männlichkeit und Geschlecht anbieten, sondern im Besonderen auch kulturelle Praktiken von Männern auf gegenwärtige dominante Männlichkeitsmuster, denen Weiblichkeit und andere Formen von Männlichkeit untergeordnet sind, analysieren und diskutieren. Den Eröffnungsvortrag hält Rolf Pohl. Er ist Sozialpsychologe an der Universität Hannover. Zu seinen Arbeitsschwerpunkten in der Geschlechterforschung gehören die Themen Männlichkeit, sexuelle Gewalt und männliche Krisendiskurse. Er ist Autor des Buches "Feindbild Frau - Männliche Sexualität, Gewalt und die Abwehr des Weiblichen" (2004).

Ort: Institut für Zukunft (Kohlrabizirkus / An den Tierkliniken)
Termin: 29.11.2016
Beginn: 19:00 Uhr
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Gegenkrach II

Kassettentäter Ost/West w/ Felix Kubin, Jan Kummer VTalk und Disco: Kassettentäter Ost/West oder: Science Fiction Park Bundesrepublik vs. Magnetbanduntergrund DDR TALK Felix Kubin (Gagarin Records/ Hamburg) Jan Kummer (Ex-AG. Geige/ Chemnitz) LIVE: Karl-Marx-Stadt (Society Suckers/Leipzig) Jan Kummer (Ex-AG Geige) DJs: Felix Kubin (Gagarin Records) selekta pehle (Zonic Zound Zystem) Im Westen populär in einer Euphorie des Do-it-yourself, im Osten einziges Mittel der Sound-Subkultur: die Kassette. Zu einer Mehrmedia-Vergleichsshow treten an: Felix Kubin, seit 1983 aktiver Klangkrieger, Komponist, Performer und Gagarin Records-Macher, Ex-Mitglied der dada-kommunistischen Singegruppe Liedertafel Margot Honecker sowie Compiler von „ Science Fiction Park Bundesrepublik“ vs. Jan Kummer, Maler, DJ, Atomino-Klub- und Labelmacher sowie Ex-Sänger der Absurd-Elektro-Avant-Gruppe AG.Geige. Vereint im Gespür für skurrilen Humor, moderiert von Zonic- und „Magnetbanduntergrund DDR“-Herausgeber Alexander Pehlemann. Der Abend ist zudem eine Art Post-Release-Party der AG. Geige-Box, die beim Leipziger Major Label erscheint. Deren Sounds wie die anderer Projekte der 80er-Karl-Marx-Stadt-Subkultur speist anschließend Christian Gierden aka Karl-Marx-Stadt per Reminiszenz-Remix in die recyclierende Retro-Elektro-Szene ein, in Sonder-Momenten unterstützt durch die ehemalige Stimme der AG. Geige. Empfohlen von GROOVE-Magazin und testcard Unterstützt von Buchhandlung drift und Major Label Das Projekt „Gegenkrach!“ wird gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen.

Ort: Institut für Zukunft (Kohlrabizirkus / An den Tierkliniken)
Termin: 25.11.2016
Beginn: 20:00 Uhr
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Gegenkrach I

DER KAMPF UM DEN LÄRM – ZUR ÄSTHETIK DER GERÄUSCHMUSIK DER KAMPF UM DEN LÄRM – ZUR ÄSTHETIK DER GERÄUSCHMUSIK Talk mit Dr. Johannes Ullmaier (testcard) Screening »Industrial Soundtrack For The Urban Decay« (FR, 2015. Regie: Amélie Ravalec, Travis Collins) 1913 veröffentlichte der Futurist Luigi Russolo das Manifest »L'Arte dei Rumori« (Die Kunst der Geräusche) und begründete damit die Geräuschmusik. Diese erlebte in der Folgezeit eine enorme Verbreiterung sowie immer neue Aufbrüche – etwa in der Musique Concrète, im Noise Improv, vor allem aber im Industrial –, zugleich jedoch auch viele Pyrrhussiege, beispielsweise in der Funktionsmusik. Im Vortrag werden exemplarisch die Stationen der Entwicklung dieses Genres nachgezeichnet und anhand der Industrialgeschichte Realität und Potential gegenwärtiger Geräuschästhetik diskutiert. JOHANNES ULLMAIER ist Germanist an der Universität Mainz, Autor mehrerer Bücher und Mitherausgeber der 1995 begründeten poptheoretischen Reihe »testcard« im Ventil Verlag. Anschließend läuft der Film »Industrial Soundtrack For The Urban Decay« (FR, 2015. Regie: Amélie Ravalec, Travis Collins), der die Entstehung von Industrial in Interviews erfahrbar macht, u. a. mit Mitgliedern von Throbbing Gristle, Cabaret Voltaire, NON, SPK, Test Dept oder Clock DVA. Empfohlen von GROOVE Magazin und testcard Unterstützt von Buchhandlung Drift und Major Label Das Projekt »Gegenkrach!« wird gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen. Link

Ort: Institut für Zukunft (Kohlrabizirkus / An den Tierkliniken)
Termin: 20.10.2016
Beginn: 20:00 Uhr
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Nicht gekommen um zu bleiben.

Eindrücke aus dem "Jungle" von Calais. Ausstellungseröffnung Vernissage zur Fotoausstellung: Nicht gekommen um zu bleiben - Wie aus einer Fluchtstation ein Ort wurde. Eindrücke aus dem Jungle von Calais Die humanitäre Lage ist nicht nur an den Außengrenzen der EU katastrophal, sie spitzt sich auch an den wieder errichteten Binnengrenzen zu. Aufgrund von Einreisekontrollen und zunehmenden Verschärfungen in den Asylgesetzgebungen der Mitgliedsstaaten sind vielerorts Menschen mit ihren Hoffnungen auf ein sicheres und menschenwürdiges Exil gestrandet. Einer dieser Orte, an denen die europäische Abschottung gravierende Gefahren für Leib und Leben von Geflüchteten auch im Herzen Europas offenbart, ist die nordfranzösische Hafenstadt Calais. Seit Jahren versuchen MigrantInnen hier, nach Großbritannien überzusetzen. Doch infolge der Militarisierung der Hafenanlagen und der Abriegelung des Eurotunnels im Oktober 2015 wird eine Weiterreise immer gefährlicher und unwahrscheinlicher. Mittlerweile leben über 5000 Menschen im "Jungle", einem wilden Camp. Viele versuchen nächtlich die Überfahrt. Sie sind konfroniert mit menschenunwürdigen Bedingungen, täglicher Intervention durch Polizei und Gendarmerie sowie einem rassistischen und neofaschistischen Klima in der Region. Der Refugee Support Calais war Ende März vor Ort, um den täglichen Kampf der Geflüchteten zu unterstützen. Nun wird er mit einer Fotoausstellung bei uns zu Gast sein und berichten, wie das Leben im Jungle nach der Teilräumung weiter geht. Im Vortrag geht es vor allem um Fragen der Organisation und Selbstorganisation unter den BewohnerInnen, um Repression und das Binnengrenzregime, um Widersprüche in der Freiwilligenarbeit sowie das Spannungsfeld zwischen Hilfe, Support und politischem Aktivismus. Dabei werden sowohl „Stimmen aus dem Jungle“ zu Wort kommen als auch auch erfahrene Widersprüche zur Debatte gestellt. Zu fragen ist mit Blick auf all die Brennpunkte in Europa, wie eine gemeinsame politische Praxis von Menschen mit und ohne Fluchthintergrund gestaltet werden kann, die sich nicht allein in humanitärer Hilfe erschöpft, aber auch niemanden instrumentalisiert. (Refugee Support Calais ist eine Gruppe, die die Selbstorganisation und die politischen Kämpfe der Geflüchteten in Calais durch eine Support-Tour unterstützt.) ENGLISH: Not coming to stay - How a drop off point has become a provisional town. Impressions of Calais Jungle The humanitarian situation is disastrous not only at the external frontiers of the European Union but it is also worsening at the re-erected internal frontiers. Due to immigration controls and increasing strengthenings of the asylum laws in most of the member states refugees with their hopes for a safe and human exile ended up in camps all over the continent. The seaport Calais in northern France is one of these places where the walls-up policy is seriously threating to life or physical condition of refugees in the centre of Europe. From there migrants have been trying to cross towards Great Britain for years. As a result of the militarisation of the harbour and the closing of the Eurotunnel in October 2015 the passage is getting more and more dangerous and improbable. In the meantime more than 5000 people got stuck in an unofficial camp called Jungle. Many of them try to get over the Channel every night. They face harsh and undeserving conditions, daily repression by the police and a political atmosphere dominated by racism and neofascism. The 'Refugee Support Calais' has been on site in the end of march with the aim to support the daily struggle of the people there. Now the members of the initiative will visit us with a photo exhibition and talk about the situation in the Jungle after the eviction of the southern part of the camp. The presentation is focussing issues of organisation and self-organisation among the inhabitants of the camp as well as repression and border regime, contradictions of volunteering and tensions between humanitarian aid, support and political activism. Both 'voices from the Jungle' and personal experiences will be presented and discussed. With regard to all the refugee movements in Europe we will ask for chances and challenges of a collective political action of refugees and locals which goes beyond pure humanitarian aid and which doesn't instrumentalise anybody. The exhibition is subtitled in English. The talk will be in German, but we can organise English translation individually or in smaller Groups. Just tell us... Link

Ort: Institut für Zukunft (Kohlrabizirkus / An den Tierkliniken)
Termin: 12.07.2016
Beginn: 20:00 Uhr
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In our own words

Experiences of Refugee Women in Germany The book "In our own words" is a documentation of female refugees who have experienced difficult realities. It contains testimonials of women who had to reach Europe by the deadly routes available, because they wouldn’t have been given a visa. Women fleeing war, poverty and environmental disasters. Women fleeing persecution for not conforming to the gender they were assigned at birth. Women running away from their own families because they didn’t want to accept domestic violence perpetraded by patriarchy. Their stories were collected and published by "International Women Space" (IWS), which is a feminist political group of migrant and refugee women in Germany. Formed in 2012 during the occupation of the Gerhart-Hauptmann School in Berlin Kreuzberg, IWS challenges dominant knowledge structures and fights against discriminatory policies and practices, which oppose the emancipation of refugee and migrant women and all women. With this book they aimed to give the voiceless a voice. We invited two of the authors to introduce the work of IWS, read their stories and talk about their experiences with being a female refugee in Germany. This event will be held in English and is co-financed by Amadeu Antonio Stiftung. Link

Ort: Institut für Zukunft (Kohlrabizirkus / An den Tierkliniken)
Termin: 24.03.2016
Beginn: 19:00 Uhr
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Praktikant*innen der Zivilgesellschaft?

Zur asylpolitischen Rolle des Staates Der deutsche Staat nimmt sich aus der Verantwortung bessere Infrastrukturen und Möglichkeiten für Geflüchtete zu schaffen zurück. Innovative Ansätze von Privatwirtschaft, Kommunen und freien Trägern im Bereich der Asylhilfe werden hingegen mit Auszeichnungen und Anerkennung der Politik überschüttet. Immer öfter wird argumentiert, dass Bürger*innen den Staat unterstützen sollen, da dieser finanziell und strukturell überfordert sei. Praktische Solidarität ist angesichts der ­ politisch selbsterzeugten ­ hiesigen menschenunwürdigen Verhältnisse für Geflüchtete alternativlos. Doch besteht hierbei auch die Gefahr sich an der Etablierung einer neoliberalen Flüchtlingspolitik zu beteiligen? Wenn die freiwillige Hilfeleistung zum Bestandteil des staatlichen Kalküls wird, entwickelt sich das Recht auf Asyl zu einer humanitären Geste und wird damit abhängig von der individuellen Wohltätigkeit der Bürger*innen? In einem Gespräch mit Johanna Bröse und The Future Is Unwritten sollen Ambivalenzen und Problematiken privater und ehrenamtlicher Hilfsstrukturen und der damit verbundenen Neoliberalisierung der Flüchtlingspolitik diskutiert werden. Gleichzeitig soll es um die Frage gehen, worin die Aufgabe eines Nationalstaats hierbei eigentlich besteht und was qua Begriff gar nicht erst von ihm erwartet werden sollte. Johanna Bröse (Netzwerk Flüchtlingsforschung, Uni Tübingen) the future is unwritten - Leipzig Die Veranstaltung wird von der Amadeu Antonio Stiftung finanziell unterstützt.

Ort: Institut für Zukunft (Kohlrabizirkus / An den Tierkliniken)
Termin: 03.03.2016
Beginn: 19:00 Uhr
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No Border - eine Utopie?

Diskussionsveranstaltung Seit der Weltwirtschaftskrise 1970 wurden die Migrationskontrollen in den Industriestaaten des globalen Nordens immer weiter Verschärft. Diese Politik wurde vor allem von linksliberalen NGOs und Wissenschaftler_innen im Namen von Flüchtlingsschutz und Menschenrechten kritisiert - doch ohne Erfolg. Nicht zuletzt auch als Reaktion darauf bildeten sich seit den frühen 80ern aus migrantischen und linken Basisorganisationen heraus No Border-Bewegungen, die Migrationskontrollen grundsätzlich in Frage stellen und die Abschaffung nationalstaatlicher Grenzen, eine globale Bewegungsfreiheit und gleiche Rechte für alle fordern. Für viele klingt diese Forderung naiv und im schlechten Sinne utopisch. Fabian Georgi versucht mit einer Kritik der Migrationspolitik eine gegenhegemoniale Strategie zu entwickeln und mit dem Verweis auf vergangene Emanzipationskämpfe, wie die gegen Feudalismus und Sklaverei, Kastensysteme, patriarchale Unterdrückung, rassistischer Entrechtung nicht-Weißer Menschen und heteronormative Diskriminierung von LGBTI, eine Perspektive zu entwickeln welche die globale Bewegungsfreiheit in den Bereich des Denk- und Vertretbaren rückt. Referent: Fabian Georgi (Politikwissenschaftler, Universität Marburg)

Ort: IfZ (An den Tierkliniken 42)
Termin: 11.02.2016
Beginn: 19:00 Uhr
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Monika Werkstatt mit Gudrun Gut

Kulturraum e. V. und Institut fuer Zukunft präsentieren: 20.30 Uhr GESPRÄCH moderiert von GUDRUN GUT 21.30 Uhr KONZERT: GUDRUN GUT (Monika Enterprise) - live ISLAJA (Monika Enterprise) - live DANIELLE DE PICCIOTTO (Moabit Records) - live SONAE (Monika Enterprise) - live Vielen ist GUDRUN GUT als Mitbegründerin der Bands Einstürzende Neubauten und Malaria bekannt. Neben der eigenen Musik fördert sie auf ihren Labels MONIKA ENTERPRISE und MOABIT RECORDS seit über 15 Jahren junge Musiker*innen und Produzent*innen. An diesem Abend wird sie mit drei Künstler*innen und dem Publikum über ihre Arbeit, das Einmischen und Mitmischen in der Popkultur diskutieren. Dem Gespräch folgt ein Einblick in die Musikproduktionen der eingeladenen Künstler*innen. Links: http://www.monika-enterprise.de/ http://www.gudrungut.com/ http://islaja.com/ http://www.danielledepicciotto.com/ http://sonaemusic.net/ Monika Werkstatt wird unterstützt durch Musicboard Berlin ü Senatskanzlei für Kulturelle Angelengenheiten

Ort: Institut für Zukunft (Kohlrabizirkus / An den Tierkliniken 38-42)
Termin: 09.12.2015
Beginn: 20:30 Uhr
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KREV – Exile: »Zweimal nein heißt einmal ja«?

Podiumsdiskussion zu Sexismus und Übergriffen in linken Zusammenhängen Wer immer noch glaubt, dass linke, emanzipatorisch auftretende Kollektive und Zusammenhänge vor gesamtgesellschaftlichen Phänomenen des Sexismus und der Geschlechterungleichheiten geschützt sind will dies auch entweder glauben, hat den Schuss gesellschaftlicher Vermittlung nicht gehört oder sollte vielleicht einfach mal Augen und Ohren auf einer Party im Conne Island oder dem IFZ offen halten. So weit, so schlecht und so gesehen auch nichts Neues. Doch wie wird eigentlich mit diskriminierenden Umgangsformen auf Veranstaltungen oder Plena, hierarchischen Sprecher*innen- Positionen in der politischen Arbeit, aber auch vor allem mit unmittelbar sexualisierten Übergriffen oder „Anmachen“ auf Partys in den einschlägigen Etablissements umgegangen? Was gibt es für Ansätze? Was bleibt von der schönen Theorie in der Praxis? Wo liegen die Gefahren und Fallstricke, wenn in Kollektiven eben nicht mehr abstrakt diskutiert werden kann, sondern im Konkreten Handlungen eingefordert werden? Was ist eigentlich genau unter Konzepten wie Awareness, Definitionsmacht oder transformativer Hilfe zu verstehen? Wie werden sie in der Praxis umgesetzt und was bedeutet dies für den Umgang mündiger Subjekte? Der Beantwortung dieser Fragen soll sich zusammen mit Vertreter*innen verschiedener Projekte und Standpunkte angenähert und ihre Praxisansätze gemeinsam diskutiert werden. Mit Vertreter*innen der Unterstützerinnengruppe Conne Island, der AG Safer Clubbing und der Secu IFZ, e*vibes – für eine emanzipatorische Praxis und the future is unwritten. Im Anschluss: 2 Year DJ-Proberaum Anniversary

Ort: Conne Island (Koburger Str. 3)
Termin: 03.12.2015
Beginn: 18:00 Uhr
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Definitionsmacht

eine feministische Kritik e*space (Interessiertengruppe e*vibes - für eine emanzipatorische praxis) Definitionsmacht – eine feministische Kritik Oft wird Kritik am ‘Konzept’ der Definitionsmacht als antifeministisch abgeschmettert. So werden wichtige Debatten zum Umgang mit sexualisierter Gewalt und Diskriminierung verhindert. Als feministische Gruppe hoffen wir, dass uns dies erspart bleibt und ein offener Autausch über theoretische und praktische Probleme sowie mögliche Alternativen zu diesem scheinbar unumstößlichen Standard stattfinden kann. Die zweite Veranstaltung im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Zweimal nein heißt einmal ja?" des Kulturraum e.V. - KreV.

Ort: Institut für Zukunft (Kohlrabizirkus / An den Tierkliniken)
Termin: 26.11.2015
Beginn: 19:00 Uhr
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*To be the guitarist*

Ein Abend mit der McGuffin Foundation *To be the guitarist* - oder wie es dazu kam, dass trotz aller Gleichheitsversprechen eine Geschlechterordnung existiert und sich niemand daran stört. Ein Abend mit der McGuffin Foundation zu Geschlechterungleichheiten, Sexismus, feministischer Kritik - und warum das, was nervt, immer wieder zu kritisieren ist, bis es endlich weg ist. (EinsteigerI_*nnenlevel). Eröffnungsveranstaltung der Kulturraum e.V. - KreV Veranstaltungsreihe "Zweimal nein heißt einmal ja?".

Ort: Institut für Zukunft (Kohlrabizirkus / An den Tierkliniken)
Termin: 19.11.2015
Beginn: 19:00 Uhr
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Deutschland, der Willkommensweltmeister?!

Info-Veranstaltung zur aktuellen Asylrechtsverschärfung Deutschland inszenierte sich in der Asyldebatte zuletzt gerne als Willkommensweltmeister und vereinnahmte hierbei ehrenamtliche Strukturen, die das staatliche Versagen abfedern. Gleichzeitig wird jedoch weiter an nationalen und europäischen Mauern gebaut. Ohne eine ernsthafte Möglichkeit der Intervention durch die Zivilbevölkerung wird gerade im Eilverfahren eine weitere massive Asylrechtsverschärfung durch Bundestag und Bundesrat geboxt. Bereits am 16. Oktober soll das Gesetz verabschiedet werden und am 1. November in Kraft treten. Marko Schmidt wird zunächst über die genauen Inhalte der Asylrechtsverschärfung informieren. Hierbei wird es sowohl um Veränderungen auf nationaler, als auch auf europäischer Ebene gehen. Anschließend sollen im Hinblick auf die Frage, wie solchen Verschärfungen auf politischer Ebene begegnet werden kann, gemeinsam Handlungsmöglichkeiten diskutiert werden. Einlass: 19.00 Beginn: 19.30





Ort: Institut für Zukunft (Kohlrabizirkus / An den Tierkliniken)
Termin: 15.10.2015
Beginn: 19:30 Uhr
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Absolute Gegenwart #11 - JAN VÖLKER:

Das demokratische Subjekt und die Korruption der Zeit
Die elfte und letzte Veranstaltung in der Reihe ABSOLUTE GEGENWART findet am 9.7. im Institut für Zukunft statt. Es spricht Jan Völker, im Anschluss feiern wir! JAN VÖLKER: Das demokratische Subjekt und die Korruption der Zeit Absolut ist unsere Gegenwart in Hinsicht auf die Zirkulation der Dinge und der Meinungen, in Bezug auf die Herrschaft der allgemeinen Äquivalenz. An diese Gegenwart ist die Frage zu richten, ob in ihr überhaupt noch eine Zeit stattfindet oder ob der demokratische Fetisch der Zirkulation nicht vielmehr die Angst vor der Zeit anzeigt. Zeit ist an das Unmessbare geknüpft, an die subjektive Erfahrung des Inäquivalenten. Gegen das Unmessbare aber setzt die Ideologie der demokratischen Zirku­lation eine reine Gegenwart ohne Zeitkörper. In dieser Zeitlosigkeit der Gegenwart zirkuliert das liberale demokratische Subjekt: sein Effekt ist die Korruption der Zeit, und sein Fetisch – die gegenwärtige, einheitliche Gleichzeitigkeit der Dinge und der Meinungen – markiert heute den Platz der Ideologie. Vortrag und anschließendes Gespräch. Jan Völker ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Kunst­wissenschaft und Ästhetik an der Universität der Künste Berlin, Visiting Lecturer am Bard College Berlin und regelmäßig als Gastdozent am Institute of Philosophy, Scientific Research Centre in Ljubljana. Publikationen u.a.: "Ästhetik der Lebendigkeit. Kants dritte Kritik" (2011), "Neue Philosophien des Politischen zur Einführung (Laclau, Lefort, Nancy, Rancière, Badiou)" (2012, mit Uwe Hebekus). Kulturbeitrag (Vortrag + Party): 3€ Einlass/Bar: ab 19:30 Uhr IM ANSCHLUSS: music all night long with SRA (KreV / IFZ Crew) and B. Baumer (KreV) https://soundcloud.com/b_baumer/nov2014



Die Veranstaltungsreihe ABSOLUTE GEGENWART ist ein Projekt von Engagierte Wissenschaft e.V. in Kooperation mit dem Kulturraum e.V. Sie findet von April bis Juli 2015 parallel im Institut für Zukunft in Leipzig und im ://about blank in Berlin statt.

Ort: Institut für Zukunft (Kohlrabizirkus / An den Tierkliniken)
Termin: 09.07.2015
Beginn: 20:00 Uhr
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Kritik der Religion – Religion der Kritik?

Vortrag und Seminare mit Georg Frischbuter und Till Ermisch
Eine Veranstaltung von RLS Sachsen und Kulturraum e.V. - KreV - 24.06.2015 – IfZ
Religion und Kritik Kritik der Religion und Religion der Kritik heißt jeweils zweierlei: Kritik der Religion ist einerseits die Religion auf den Prüfstand der Kritik zu stellen. Andererseits ist die Religion selbst Ausdruck einer Kritik, insofern sie sich kritisch zur Welt verhält. Demgemäß verweist die Religion der Kritik zum einen auch ihre Verbundenheit zu einer Kritik der Welt. Zum anderen wird Kritik dadurch mitunter ebenso religiös. Dieser prägnante Zusammenhang von Religion und Kritik ist nicht bloß Wortspielerei, sondern zeugt von der Geschichte der Aufklärung seit Menschengedenken. Aufklärung ist nicht erst eine Erfindung der Neuzeit, als die kirchlichen Dogmen bröckelten und der Mensch in das Zentrum des Denkens rückte. Die vermeintlich „voraufklärerischen“ Menschen waren dem „Dunkel der Welt“ niemals restlos ausgeliefert. Vielmehr war Religion seit je Selbstverständnis des Menschen in seiner Zeit – so gibt sich das Christentum als die Religion des Lichts aus, der Erkenntnis. Wenn die Religion eine Kritik der Welt ist, dann ist sie weltlicher aufzufassen, als sie sich womöglich selbst versteht. Man sollte sich von subjektiven Versicherungen der Weltabgewandtheit nicht beirren lassen – dies ist paradoxerweise vielmehr das Produkt der neuzeitlichen Aufklärung. Umgekehrt bleibt die Kritik der Religion, sofern sie sich nicht mit den religiösen und theistischen Gehalten derselben beschäftigt, dieser Einsicht transzendent, d.h. sie nimmt diese Weltlichkeit der Religion nicht zur Kenntnis und trifft darum nicht ihren Gegenstand. Gleichwohl lässt die neuzeitliche Aufklärung die Gehalte der Religion nicht für sich sprechen, sondern lehnt sie entweder entschieden ab oder interpretiert sie ihrer Zeit gemäß. Emanzipatorische Religionskritik Was kann linke Religionskritik leisten? Die Beantwortung dieser Frage zieht ebenso folgende Frage nach sich: Was hat linke Religionskritik geleistet? 1844 schrieb Karl Marx: „Für Deutschland ist die Kritik der Religion im wesentlichen beendigt, und die Kritik der Religion ist die Voraussetzung aller Kritik.“ Somit begründete Marx eine maßgebende Tradition linker Religionskritik. Ludwig Feuerbach habe erkannt, dass die Religion bloß der Widerschein des menschlichen Selbstbewusstseins ist. Gott sei eigentlich Mensch. Nunmehr gälte es dieser zunächst bloß philosophischen Wahrheit politisch zur Wirklichkeit zu verhelfen und damit das Jenseits in das Diesseits zu überführen. Im real existierenden Sozialismus stürzte in der Tat der Himmel auf die Erde herab – und erschlug mitunter jene, die den Knall nicht gehört haben. Denn indem man die Religion links liegen ließ, breitete sie sich umso tückischer im eigenen atheistischen Selbstverständnis aus. Die sozialistische Partei nahm quasireligiöse Züge an, die Lehre des Marxismus-Leninismus ersetzte das vormalige Dogma durch ein anderes. Ernst Bloch, der durchaus hinter dem Realsozialismus stand, formulierte einst: „Nur ein Atheist kann ein guter Christ sein, nur ein Christ kann ein guter Atheist sein.“ Er versucht die utopischen Gehalte der Religion für ein emanzipatorisches Selbstverständnis des Menschen fruchtbar zu machen. Die Kritische Theorie verhielt sich ohnehin oppositionell zum Ostblock und hielt in einer negativen Konzeption zumindest einen Ort für religiöse Gehalte frei. In einer Metakritik der Aufklärung zeigen Adorno und Horkheimer die immanente Beschränktheit der Aufklärung gegenüber der Religion auf: „Aufklärung macht ihrem Prinzip nach selbst vor dem Minimum an Glauben nicht halt, ohne das die bürgerliche Welt nicht existieren kann.“ Heute gilt es vor allem die Frage aufzuwerfen was die Kritik der Religion angesichts postmoderner Pluralisierung, Heterogenität und Atomisierung bedeutet. Es gilt dem posttheistischen Glauben die Wiederkunft des Religiösen in Form von Fundamentalismus und seinem Komplement, der szientifischen bzw. naturwissenschaftlichen Weltanschauung, vorzurechnen. Was darf ich hoffen? Georg Frischbuter und Till Ermisch zeichnen Aspekte der Ideengeschichte linker Religionskritik im Vortrag nach. Leitend ist dabei die Frage, ob Religionskritik eines Gottes bedarf oder nicht. Ausgehend von einer Kritik an Feuerbach wird Till den Versuch unternehmen Grundlinien einer theistischen Religionskritik zu skizzieren. Georg stellt dagegen die atheistische Religionskritik zur Debatte. Anschließend an Vortrag und Diskussion, besteht die Möglichkeit in zwei Seminaren jeweils die Kritik der Religion und Religion der Kritik anhand ausgewählter Texte zu vertiefen und diskutieren. Alle drei Veranstaltungen finden im Institut für Zukunft statt. Am Mittwoch findet um 19.00 der Vortrag statt. Am Freitag sowie Samstag finden jeweils die dazugehörigen Seminare um 15.00 statt. Hier ist bereits die Textgrundlage. Es wird nicht erwartet die Texte im Vorfeld zu lesen. https://app.box.com/s/8y16aj9f39qjytytw7mklerx21vwz5qk Ort: Institut für Zukunft (Kohlrabizirkus / An den Tierkliniken)
Beginn: 19:00 Uhr
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Klasse, Geschichte, Bewusstsein.

Was bleibt von Georg Lukács’ Theorie?
Eine Buchvorstellung mit dem Herausgeber Hanno Plass (Verbrecher Verlag)– 04.06.2015 – IfZ

Nach dem katastrophischen 20. Jahrhundert stellt dieses Buch die Frage nach der Aktualität von „Geschichte und Klassenbewusstsein“. Die Relevanz der genannten Begriffe wird hier betont, statt – wie im postmodernen Diskurs – kleingeredet. Die Beiträge des Bandes bewegen sich zwischen den Spannungspolen von Bewusstsein und Ideologie sowie Historizität und Geschichte.

Eine Veranstaltung des LinXXnet in Kooperation mit dem Kulturraum e.V. (KREV).

Ort: Institut für Zukunft (Kohlrabizirkus / An den Tierkliniken)
Beginn: 19:00 Uhr
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Absolute Gegenwart #5 - Ralph & Stefan Heidenreich:

Verkaufte Zukunft
Fünfter Vortrag in der Veranstaltungsreihe ABSOLUTE GEGENWART – 28.05.2015 – IfZ

RALPH & STEFAN HEIDENREICH: Verkaufte Zukunft Kredite sind der Rohstoff der Finanzindustrie, sie projizieren Zahlungsaufforderungen in die Zukunft. Diese Forderungen werden routinemäßig versichert und an Dritte verkauft. Das hat zwei Effekte: Sie verwandeln sich unmittelbar in Vermögen. Und: Die Zukunft ist verkauft. Das heißt, sie ist versperrt und ihrer Möglichkeiten beraubt. Wehe, wenn diese verkaufte Zukunft nicht eintritt. Beschleunigung und Akzelerationismus helfen uns in dieser Lage kaum weiter. Erstens macht es keinen Unterschied, ob wir die schon verkaufte Zukunft schnell oder langsam erreichen. Und zweitens bleibt die Idee, “wir müssen die Zukunft aufbrechen” leeres Gefasel, solange sie nicht ökonomisch fundiert und konkret gemacht wird. Es gibt wohl Wege aus der verkauften Zukunft, aber es macht Sinn, sie nicht nur philosophisch, sondern auch ökonomisch zu bedenken. Ralph Heidenreich lebt in Biberach an der Riß, ist dort Stadtrat für Die Linke und arbeitet als Programmierer. Stefan Heidenreich lebt in Berlin, unterrichtet an der Universität Basel und forscht am Center for Digital Cultures der Universität Lüneburg. Kulturbeitrag: 2€

Die Veranstaltungsreihe ABSOLUTE GEGENWART ist ein Projekt von Engagierte Wissenschaft e.V. in Kooperation mit dem Kulturraum e.V. Sie findet von April bis Juli 2015 parallel im Institut für Zukunft in Leipzig und im ://about blank in Berlin statt.

Ort: Institut für Zukunft (Kohlrabizirkus / An den Tierkliniken)
Einlass/Bar: ab 19:30 Uhr
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Absolute Gegenwart #2 - Michael Hirsch

Mythos des Immergleichen oder Erneuerung des Fortschrittsbegriffs?
Zweiter Vortrag in der Veranstaltungsreihe ABSOLUTE GEGENWART – 29.04.2015 – IfZ

MICHAEL HIRSCH: Mythos des Immergleichen oder Erneuerung des Fortschrittsbegriffs? Die gegenwärtige Gesellschaft hat zunehmend dystopische Züge. Der Begriff des Fortschritts scheint verschwunden aus unserem Bewusstsein. Bis in die Semantik staatlicher Krisenpolitik hinein erscheint die gesellschaft­liche Entwicklung als alternativlos – wie eine absolute Gegenwart, welche für die Zukunft nur die Fortsetzung des Immergleichen oder Selbstzerstörung denken kann. Dem entsprechen die Techniken einer Regierung mit der Furcht: eine Rückbildung der Gesellschaft in entzivilisierte soziale Formen (Postdemokratie, Prekarität, Verwilderung der Arbeit, Sozialdarwinismus). Diese Konstellation gilt es zu analysieren, ohne der unübersehbaren kulturpessimis­tischen Versuchung zu erliegen. Die gesellschaftliche Entwicklung verstehe ich als einen mythischen Bann. Er ist Ausdruck eines vorläufig gescheiterten Emanzipations­projekts: das Projekt des Neoliberalismus ist eines der Stillstellung gesellschaftspolitischer Weichenstellungen. Progressive Intellektuelle und Aktivisten sind mit einer scheinbar unentrinnbaren Vereinnahmung emanzipatorischer Bewegungen durch den neoliberalen Kapitalismus und seinen Staat konfrontiert. Die gesellschaftliche Entwicklung erscheint uns wie ein Bann. Wie Adorno aber sagt: Er ist nur ein Bann. Michael Hirsch studierte Philosophie, Politikwissenschaft und Geschichte in Freiburg und Paris (u. a. bei Jacques Derrida und Alain Badiou), er lehrte und promovierte an der Goethe-Universität Frankfurt am Main, danach folgten verschiedene Lehrtätigkeiten u. a. in Hamburg, München, Stuttgart und Prag. 2014 habilitierte er sich im Fach Politische Theorie und Ideengeschichte an der Universität Siegen mit der Schrift „Die Überwindung der Arbeitsgesellschaft“. Hirsch lebt als freier Autor und Dozent in München. Kulturbeitrag: 2€

Die Veranstaltungsreihe ABSOLUTE GEGENWART ist ein Projekt von Engagierte Wissenschaft e.V. in Kooperation mit dem Kulturraum e.V. Sie findet von April bis Juli 2015 parallel im Institut für Zukunft in Leipzig und im ://about blank in Berlin statt.

Ort: Institut für Zukunft (Kohlrabizirkus / An den Tierkliniken)
Beginn: 20:00 Uhr
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Absolute Gegenwart #1 - Mark Fisher: Nowhere Fast

Eröffnungsvortrag von Mark Fisher in der Veranstaltungsreihe ABSOLUTE GEGENWART – 16.04.2015 – IfZ

MARK FISHER: Nowhere Fast "The music critic Simon Reynolds has pointed out that, in the current moment, everyday life has sped up, but culture has slowed down. This talk will examine this seeming paradox. On the one hand, we are subject to an inundation of stimuli – a blitzing of the nervous system, producing a permanent sense of anxiety, inability to settle, digital twitch. On the other hand, cultural production seems to be increasingly sterile and stagnant, locked into an apparently interminable pattern of unacknowledged and unconscious repetition. This is only a paradox at first glance. Actually, there is a relation between the two: the overloading of the social brain means that there is no time in which the new can emerge. Is there a way out of this condition of going nowhere fast?" Vortrag in englischer Sprache und anschließende Diskussion Mark Fisher ist Autor von Capitalist Realism. Is There No Alternative? (2009, dt. 2013) und Ghosts Of My Life. Writings on Depression, Hauntology and Lost Futures (2014). Seine Texte erscheinen regelmäßig in Zeitschriften und Magazinen wie The Wire, Frieze, The Guardian und Film Quaterly. Er ist Lecturer im Bereich Visual Cultures am Goldsmiths College, University of London. Außerdem hat er in Zusammenarbeit mit Justin Barton zwei gefeierte Audio-Essays produziert: londonunderlondon (2005) und On Vanishing Land (2013). Direkt im Anschluss an den Vortrag feiern wir zur Musik von THOMAS MEINECKE und ONETAKE

Die Veranstaltungsreihe ABSOLUTE GEGENWART ist ein Projekt von Engagierte Wissenschaft e.V. in Kooperation mit dem Kulturraum e.V. Sie findet von April bis Juli 2015 parallel im Institut für Zukunft in Leipzig und im ://about blank in Berlin statt.

Ort: Institut für Zukunft (Kohlrabizirkus / An den Tierkliniken)
Beginn: 20:00 Uhr
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KRe.V. X TTT: Light will fall

Audiovisuelle Zugänge zu elektronischer Musik – 02.04.2015 – IfZ

Kulturraum e.V. und The Trilogy Tapes präsentieren: LIGHT WILL FALL
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An diesem Abend soll der visuelle Aspekt in der Clubkultur im doppelten Sinne "beleuchtet" - ins Licht gerückt werden. Wir möchten zur Vertiefung einladen. Wir wollen Anregungen durch Austausch schaffen. Den kreativen Entstehungsprozess beobachten und Zugänge zu visuellen Bereichen außerhalb der Musik offenlegen, die dennoch ohne Musik oftmals schwerlich vorzustellen sind - und das durch die Teilnahme folgender Gäste: Podiumsdiskussion * MARIE- LOUISE STOLL und JULIANE BÜLOW freie Visual- Künstlerinnen * JANETT BIELAU Grafikdesignerin * VICTOR MAZON freier Künstler * Moderation: JENS WOLLWEBER (frohfroh) --------- Ausstellung * ECTOPLASTIC LABORATORY Klanginstallation, Vorstellung ihrer audiovisuellen Software „maze“ --------- Konzert * MM/KM live (TTT, Leipzig) * WILL BANKHEAD dj (TTT, London) * BEATRICE DILLON dj (TTT ,London) -------- Eintritt: 6 EUR --------

Kulturraum e.V. und The Trilogy Tapes

Ort: Institut für Zukunft (Kohlrabizirkus / An den Tierkliniken)
Beginn: 19:00 Uhr
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Roger Behrens

Paralyse, Protest und Provokation Subversion u.ä. nach Pop – 05.03.2015 – IfZ

Pop ist die kulturell-künstlerische Signatur, welche die Lebensweisen in der spätkapitalistischen Industriegesellschaft von den 1950er Jahren bis zur Jahrtausendwende bestimmte. Von Anfang an gerierte sich Pop als Protestkultur: als provokative und subversive Herausforderung der bislang geltenden Wertvorstellungen, als Angriff gegen den Mief, die Zwangsmoral und die Spießigkeit der etablierten Erwachsenenkultur. Im Namen des Pop wurden Formen der Widerständigkeit erprobt, die zwar kulturell als anrüchig, mitunter obszön und sogar skandalös erschienen, sich aber gleichwohl ökonomisch als äußerst rentabel erweisen. Schließlich ist die Jugend erwachsen geworden, der Protest – zumindest in seinen symbolischen Gesten – zum Lifestyle mutiert; Provokation ist nicht mehr Selbstfreigabe, sondern eine von den vielen witzlos-witzigen Reklamestrategien. Nach dem Pop bedeutet Subversion nicht mehr, die bestehende Ordnung zu untergraben, um diese in ihren Grundfesten zu erschüttern und schließlich ins Bessere umzustürzen; heute ist Subversion bloß noch eine Art Zusatzqualifikation, um sich am Markt als kreativ und leistungsbereit zu behaupten. Die revolutionären Impulse, die der Pop in seinen unterschiedlichsten Facetten hier und da durchaus hatte, sind allesamt in der gegenwärtigen Paralyse der Kritik verpufft. Allen sich hartnäckig auch weiterhin haltenden gegenteiligen Behauptungen zum Trotz ist Pop eine Kultur und Kunst ohne Opposition. Darüber wird referiert und diskutiert. Roger Behrens ist Autor und lebt in Hamburg.

Eine Veranstaltung des KV Kunstvereins in Kooperation mit dem Kulturraum e.V. (KREV).

Ort: Institut für Zukunft (Kohlrabizirkus / An den Tierkliniken)
Beginn: 19:00 Uhr
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Anmerkungen zur Kritik an Hartz IV

Vortrag und Diskussion mit Lukas Holfeld (Weimar; Bildungskollektiv) – 19.03.2015 – IfZ

Zehn Jahre ist es her, dass das vierte Hartz­Gesetz in Kraft trat. Die Agenda 2010, die Hartz ­Gesetzgebung und die damit verbundene Umstrukturierung von Sozialstaat und Arbeitsmarkt gehören zu einem der folgenreichsten Projekte eines Klassenkampfes von oben. Während Deutschland in den 90'ern noch als "kranker Mann Europas" bezeichnet wurde, nimmt man sich heute in Europa ein Beispiel an seiner Sozialgesetzgebung Demgegenüber ist es in gesellschaftskritischen Kreisen relativ ruhig um Hartz IV geworden. Aus diesem Grund möchte der Vortrag einige grundlegende Gedanken zu Hartz IV und dem deutschen Sozialstaat entwickeln und nach den Grundlagen einer adäquaten Kritik fragen.

Eine Veranstaltung des Kulturraum e.V. (KREV) in Kooperation mit dem Bildungskollektiv.

Ort: Institut für Zukunft (Kohlrabizirkus / An den Tierkliniken)
Beginn: 19:00 Uhr
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KSR #4 – Heftvorstellung in Leipzig

Vorstellung der neuen Ausgabe (#4) – 11.12.2014 – IfZ
Eine Veranstaltung von BiKo, EnWi und KreV. Im Oktober 2014 ist die vierte Ausgabe der Broschüren­-Reihe "Kunst, Spektakel & Revolution" erschienen. Sie basiert auf der gleichnamigen Vortragsreihe, die seit 2009 in der Weimarer ACC Galerie stattfindet. Die neue Ausgabe steht unter dem Titel „Die Verwirklichung der Poesie“ und enthält 14 Texte zur Dichtung des 19. Jahrhunderts und ihrem Verhältnis zur Revolution.
Das Heft wird an diesem Abend im Gespräch vorgestellt. Im Anschluss referiert Sebastian Tränkle (Co-Autor des Buches „Gewalt und Moral“), passend zum Thema der Broschur, über Georg Büchner und dessen Bearbeitung des Problemkomplexes von Moral und revolutionärer Gewalt.
Mit einer Live­Session von Songs for Pneumonia (Ambient/Jazz/Noise/Elektronik, Weimar) und DJ Sets von FAQ und Stanley Schmidt wird das Erscheinen der neuen Ausgabe danach gefeiert. – Eine ausführlichere Ankündigung folgt.
Ort: Institut für Zukunft (Kohlrabizirkus / An den Tierkliniken)
Beginn: 20:00 Uhr
Eintritt: 3 €
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"Ich bin immer noch militant"

Klaus Rózsa und Wolfgang Seibert über ihr jüdisches und linkes Selbstverständnis – 04.12.2014 – IfZ
Klaus Rózsa, Jahrgang 1954, und Wolfgang Seibert, Jahrgang 1947, vereint eine aktivistische, linksradikale wie auch jüdische Biografie. Passt das gut zusammen?
Der Fotograf Rózsa lebte lange Zeit in der Schweiz, war Teil der linken und antiimperialistischen Szene und wurde dort jahrelang von der Bundespolizei überwacht. In den 1990er Jahren wendet er sich, ausgelöst von einem reflektierenden Treffen mit alten Gefährt_innen, entschieden von der Unterstützung von nationalen Befreiungsbewegungen ab. Es kommt zu einer Revision von bis dahin unhinterfragten Selbstverständlichkeiten der Linken. Wie es Rósza ausdrückte: „Unsere Bilanz fiel verheerend aus.“ Heute lebt er in Budapest.
Wolfgang Seibert ist der Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde in Pinneberg und macht die Sendung „Shalom Libertad“ im Hamburger Freien Sender-Kombinat (FSK). Ende der 1960er Jahre wandte er sich, entsetzt über den Hass auf Israel, enttäuscht von der radikalen Linken ab. Sein antifaschistisches Engagement sowie positive Erlebnisse mit linken Gruppen brachten ihn zu Beginn des 21. Jahrhunderts wieder zurück zur Politik.
Wir sprechen mit Rózsa und Seibert über ihr jüdisches und ihr linkes Selbstverständnis, ihre Enttäuschungen, Resignation, neue Hoffnungen, über Antisemitismus und die Linke.
In Kooperation mit Kulturraum e.V. - KreV und Prisma Leipzig
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KREV - Exile: Equal / Not Equal.

Frauen in der elektronischen Musik – Diskussionsveranstaltung mit aktuellen AkteurInnen – 12.11.2014 – Conne Island

Einlass 18 Uhr
Beginn 19 Uhr

In Kooperation mit dem Conne Island und dem KREV. ist dies der Start einer Veranstaltungsreihe zu Frauen in der elektronischen Musikszene. Dabei soll der Frage nachgegangen werden, wo die gesellschaftlichen Gründe für die Unterrepräsentiertheit von Frauen - vor allem als DJs, aber auch auf der Organisationsebene - zu suchen sind und wie sich Geschlechterungleichheiten in der Szene widerspiegeln und reproduziert werden. Aber auch über die Frage, wie dieses Phänomen angegangen werden soll lässt sich vorzüglich streiten: sind mit einer Quotenregelung und spezieller Frauenförderung die Ziele erreicht? Wie hoch ist dabei die Gefahr, in positiven Sexismus abzugleiten, wenn DJs aufgrund ihres Geschlechts gebucht werden und Geschlechtszugehörigkeit sich wunderbar vermarkten lässt? In einführenden Berichten und darauf folgender Podiumsdiskussion mit aktuellen Akteurinnen sollen Erfahrungen ausgetauscht werden, Widersprüche zu Tage treten und darüber diskutiert werden.
Auf dem Podium:
Solaris (IFZ)
Tina (It's Yours, Distillery)
Anja Porpoise (Propellas, Radio Blau)
Smilla (Caramba!)
Neele (G-Edit, Conne Island)

Im Anschluss:
1 Year DJ-Proberaum Anniversary
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Revolution, Reduktion, Destruktion.

Tendenzen elektronischer Clubmusik und die Möglichkeit ihrer Bestimmung – 06.11.2014 – IfZ
Party auf dem Todesstreifen – Soundtrack der Wende ist der Titel einer Dokumentation, welche dieses Jahr anlässlich des 25. Mauerfall-Jubiläums, auch im Institut für Zukunft (unter dem Titel Soundtrack of Change), zu sehen war. Es geht um “raue Maschinenmusik”, “schnellen Rhythmus” und einen Sound, der “das Freiheitsgefühl verstärkt”: Techno.
Obwohl elektronische (Club-)Musik und die Auseinandersetzung mit ihr längst von den Dancefloors und Szene-Magazinen aus Einzug in die Massenmedien gehalten hat und zum Untersuchungsgegenstand ambitionierter Nachwuchsakademiker avanciert ist, fällt auf: Geht es nicht um DJs, Raver oder Clubs, sondern kommt die Rede auf die Musik selbst, reicht es meist nur von einem diffusen “einfach geil” bis zu der gebetsmühlenartigen Beteuerung, dass man “einfach mitmachen und das miterleben” müsse, um sie zu verstehen.
Abseits von Szene-Soziologien und Grauzonendebatten soll in dieser Vortragsveranstaltung der Versuch gemacht werden, ausgehend vom musikalischen Material selbst, über elektronische Musik und ihren Gehalt zu sprechen und zu diskutieren.
Referent: Kai Elsässer (KRev)
Doors: 18:30 Uhr
Start: 19:00 Uhr
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Podiumsdiskussion: Safer Clubbing

Im Rahmen des Sonics - Treffens! – 25.10.2014 – IfZ
Beim Ausgehen und Feiern soll und darf der Spaß an erster Stelle stehen, allerdings kann dieser schnell darunter leiden, dass präventive und schadensminimierende Maßnahmen nicht (ausreichend) mitbedacht (und umgesetzt) werden. Wir wollen gemeinsam mit Euch darüber nachdenken und diskutieren, ob und (in)wieweit beides miteinander vereinbar ist. Die folgenden Beiträge werden uns dabei als Diskussionsgrundlage dienen:
Safer Clubbing in der Praxis - Konzeptvorstellung und Entwicklungsprozess: AG Safer Clubbing
Tanzen, Rausch und Party... aber sicher: Drug Scouts Leipzig
BEST - Betreiberschulungs-Testprojekt: Ralf Köhnlein (Fixpunkt Berlin), Raimund Reintjes (Club Clubcomission Berlin)
Safer Clubbing Label Schweiz: Alexander Bücheli (Jugendberatung Streetwork Zürich)
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Einlass für Alle?!

Vortrag über rassistische Einlasskontrollen im Leipziger Nachtleben mit anschließender Diskussion über den Spagat zwischen Türpolitik und Anti-Diskriminierung. – 16.10.2014 – IfZ
Im Oktober 2011 testete das Antidiskriminierungsbüro Sachsen (ADB) zusammen mit dem Referat Ausländischer Studierender der Universität Leipzig (RAS) Leipziger Diskotheken und Clubs auf rassistische Tendenzen bei Einlasskontrollen. Neben den Ergebnissen und Folgen für betroffene Clubs wird Daniel Bartel (ADB) mögliche Schritte zu diskriminierungsfreien Einlasskontrollen vorstellen. Anschließend soll Raum für eine Diskussion über die Realisierbarkeit und Grenzen dieses Ziels in der Praxis bleiben.
Daniel Bartel (Psychologe, ADB Leipzig)
Afterparty/ Hangout
mit
DJ Kick n´Rush (Leipzig) & Chez Mieke (Berlin)
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"Als Geschäftsfrau kann ich so nicht denken!"

Arbeitsverhältnisse im elektronischen Kulturbetrieb im Spannungsfeld zwischen ökonomischen Abhängigkeiten und Ideen der Selbstverwirklichung. – 25.09.2014 – IfZ
Wie sieht es eigentlich aus, wenn unabhängige Kulturbetriebe dann doch Löhne zahlen und Rechnungen bezahlen müssen und wie gestalten sich Arbeit und der eigene Anspruch an das Arbeiten im Club und im subkulturellen Umfeld? Selbstausbeutung? Selbstverwirklichung? Oder doch so wie überall aber wenigstens mit gutem Gefühl? Wie reproduzieren sich gesellschaftliche Verhältnisse und ökonomische Zwangslagen auch in Szenen und Subkulturen und was macht überhaupt eine sogenannte Subkultur aus? Über diese Fragen diskutieren an diesem Abend bei der ersten Veranstaltung des Kulturraum e.V. (KreV):
Jan Michael Kühn (Soziologe, Berlin Mitte Institut, Berlin)
Philipp Lorig (Soziologe, KReV, Leipzig)

Afterparty mit
- Fresh Meat (Berlin Mitte Institut, Berlin)
- ease (KReV, Leipzig)
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