Satzung des Kulturraum e.V.

§ 1 Name, Sitz

(1) Der Verein führt den Namen Kulturraum e. V.
(2) Er soll in das Vereinsregister eingetragen werden und führt danach den Zusatz e. V.
(3) Der Sitz des Vereins ist in Leipzig

§ 2 Zweck

(1) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.
(2) a) Zweck des Vereins ist:
• die Förderung von der Erziehung und Volksbildung,
• die Förderung von der Jugendhilfe,
• die Förderung von Kunst und Kultur

b) Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch:

Die Förderung der Erziehung und Volksbildung erfolgt insbesondere durch:

• die Durchführung von Workshops und anderen Bildungsmaßnahmen,
• Durchführung von Diskussionsveranstaltungen,
• Vermittlung von Computer- und Softwarekenntnissen,
• Seminare zur Bildung,
• Aufklärung und Informationen zu Suchtprävention und Gesundheit,
• Durchführung von philosophischen Lesekreisen.

Die Förderung der Jugendhilfe erfolgt insbesondere durch:

• Projekte und Angebote der Jugendarbeit gemäß § 11 SGB VIII (z.B. Ferien- und Erholungsfahrten),
• Angebote der Jugendsozialarbeit gemäß § 13 SGB VII zum Ausgleich sozialer Benachteiligungen oder zur Überwindung individueller Beeinträchtigungen bei Kindern und Jugendlichen,
• Angebote zur verbesserten Wahrnehmung der Erziehungsverantwortung innerhalb der Familie gemäß § 16 SGB VIII,
• Angebote der Gruppenarbeit mit erlebnispädagogischen Methoden gemäß § 29 SGB VIII,
• Erlebnispädagogische Begleitung von Familien, Eltern und Kindern/ Jugendlichen gemäß § 31 SGB VIII (z.B. Familienwochenenden),
• Intensive erlebnispädagogische Einzelbegleitung von Kindern, Jugendlichen und jungen Volljährigen gemäß §§ 35, 41 SGB VIII,
• Erlebnispädagogische Angebote für Kinder- und Jugendgruppen,
• Durchführung erlebnispädagogischer Gruppenangebote,
• Zusammenarbeit mit anderen Einrichtungen und Vereinen, die einen ähnlichen Zweck verfolgen.

Die Förderung von Kunst und Kultur (bildenden und darstellende Kunst, Musik, Literatur) wird insbesondere verwirklicht durch:

• die Förderung der Musik (insbesondere Unterstützung von Jugend-, Pop- und Subkulturen). Dies wird u.a. verwirklicht durch die zur Verfügung stellen von Probe- und Auftrittsmöglichkeiten für junge Musikerinnen und Musiker (Newcomerveranstaltungen)
• Vermittlung und Probe von Kenntnissen zu Musikinstrumenten und Musiksoftware
• die Durchführung von Kulturveranstaltungen (Konzerte, Lesungen,
Ausstellungen, Vortrags- und Diskussionsveranstaltungen etc.)
• die Aufführungen künstlerischer Darbietungen mit, durch und für Jugendliche (bspw. als Konzertabende mit Nachwuchsbands, Nachwuchsmusikproduzenten und Nachwuchs- DJs, Theater etc.)
• die Durchführung von Workshops und Veranstaltungen zum Thema bildende sowie darstellende Kunst, Musik und Literatur

Diese Arbeit erfolgt im Rahmen folgender Prinzipien:
a) Eintreten für ein friedliches und gewaltfreies Miteinander,
b) Verwirklichung humanistischer, sozialer und demokratischer Denk- und Verhaltensweisen,
c) politisch neutral,
d) zur Zweckverwirklichung arbeitet der Verein insbesondere mit anderen steuerbegünstigten
Körperschaften zusammen.

Die Körperschaft ist selbstlos tätig, sie verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
Mittel der Körperschaft dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendung aus Mitteln der Körperschaften.
Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.
Der Verein versteht sich als Träger der freien Jugendhilfe im Sinne des SGB VIII und strebt die Anerkennung als solcher nach § 75 SGB VIII an.

§ 3 Mitgliedschaft

(1) Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person und juristische Person werden. Über die Aufnahme entscheidet nach schriftlichem Antrag der Vorstand. Bei Minderjährigen ist der Aufnahmeantrag durch die gesetzlichen Vertreter zu stellen.
(2) Der Austritt aus dem Verein ist jederzeit zulässig. Er muss schriftlich gegenüber dem Vorstand erklärt werden.
(3) Ein Mitglied kann aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn sein Verhalten in grober Weise gegen die Interessen des Vereins verstößt. Über den Ausschluss entscheidet die Mitgliederversammlung.
(4) Die Mitgliedschaft endet mit dem Tod des Mitglieds (bei juristischen Personen mit deren Erlöschen).
(5) Das ausgetretene oder ausgeschlossene Mitglied hat keinen Anspruch gegenüber dem Vereinsvermögen. (6) Die Mitglieder haben Mitgliedsbeiträge zu leisten. Die Höhe und Fälligkeit der Mitgliedsbeiträge wird durch die Mitgliederversammlung festgesetzt.
(7) Darüberhinaus sind Fördermitgliedschaften möglich. Fördermitglieder unterstützen den Verein ideell und finanziell. Sie haben kein Stimmrecht, kein aktives und auch kein passives Wahlrecht Fördermitgliedschaft entsteht durch Zahlung des Fördermitgliedbeitrages.

§ 4 Vorstand

(1) Der Gesamtvorstand des Vereins besteht aus dem 1. Vorsitzenden, dem 2. Vorsitzenden, dem Kassierer und dem Schriftführer.
(2) Der vertretungsberechtigte Vorstand im Sinne des § 26 BGB besteht aus dem 1. Vorsitzenden und dem 2. Vorsitzenden. Jeder von ihnen vertritt den Verein einzeln.
(3) Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren gewählt; jedes Vorstandsmitglied bleibt jedoch so lange im Amt bis eine Neuwahl erfolgt ist.
(4) Das Amt des Vorstands wird grundsätzlich ehrenamtlich ausgeführt, die Mitgliederversammlung kann davon abweichend beschließen, dass dem Vorstand für seine Vorstandstätigkeit eine angemessene Vergütung bezahlt wird.

§ 5 Mitgliederversammlung

(1) Die ordentliche Mitgliederversammlung findet einmal jährlich statt. Außerdem muss eine Mitgliederver- sammlung einberufen werden, wenn das Interesse des Vereins es erfordert oder wenn mindestens 1/10 der Mitglieder die Einberufung schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe verlangt.
(2) Jede Mitgliederversammlung ist vom Vorstand schriftlich oder in Textform per E-Mail unter Einhaltung einer Einladungsfrist von 2 Wochen und unter Angabe der Tagesordnung einzuberufen.
(3) Versammlungsleiter ist der 1. Vorsitzende und im Falle seiner Verhinderung der 2. Vorsitzende. Sollten beide nicht anwesend sein, wird ein Versammlungsleiter von der Mitgliederversammlung gewählt. Soweit der Schriftführer nicht anwesend ist, wird auch dieser von der Mitgliederversammlung bestimmt.
(4) Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der
(5) Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen gefasst. Zur Änderung der Satzung und des Vereinszwecks ist jedoch eine Mehrheit von 3/4 der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich.
(6) Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, das vom Versammlungsleiter und dem Schriftführer zu unterschreiben ist.

§ 6 Auflösung, Anfall des Vereinsvermögens

(1) Zur Auflösung des Vereins ist eine Mehrheit von 4/5 der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich. (2) Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder eine andere steuerbegünstigte Körperschaft zwecks Verwendung für Kunst und Kultur.